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Biowein Villa Schröder | die Biowein-Experten

Warum Biowein?

Warum Biowein? Weil Biowein der bessere Wein ist.

Sie fragen sich: Warum Biowein? Wenn Sie schon immer normalen Wein verköstigt haben? Haben Sie das tatsächlich? Viele Bioweine sind gar nicht als solche kenntlich gemacht. Somit war vielleicht sogar schon einmal der eine oder andere gute Biowein-Tropfen auf Ihrem Tisch.

Die verantwortungsvollen Aufgabe des Weinmachens wird beim Herstellen von Biowein besonders konsequent gelebt. Das Ergebnis sind köstliche und zum Teil sehr gute Weine aus renommierten Weingütern. Diese werden ökologisch bewirtschaftet, ganz ohne unnötige Belastung der Umwelt. Darüber hinaus tun Bioweine auch dem Körper gut, da sie weniger belastende Stoffe als herkömmlich produzierte Weine haben.

 

Doch was ist Biowein?

Biowein ist Wein, der aus biologisch angebauten Trauben besteht bzw. gekeltert wurde. Rückstände von Kunstdüngern und chemische Spritzmittel sind im Biowein nicht enthalten.

 

 

Was macht Biowein aus?

Es ist ein Mythos, dass Bioweine keine Schwefelzusätze enthält. Den Hinweis enthält Sulfide finden Sie wie auch beim herkömmlich produzierten Wein. Das ist durchaus gängige Praxis, nicht verboten und dient zur Haltbarmachung des Weins. Jedoch darf Biowein nur höchstens zweidrittel der Menge an Schwefel enthalten, die der Gesetzgeber vorgibt.

Kunstdünger, Rückstände von Herbiziden, Fungiziden oder Insektiziden sind im Biowein nicht zu finden. Bei den Fungiziden fängt das Problem schon an. An Weinreben treten drei hartnäckige Krankheiten auf, die die Ernte zunichte machen können. Das sind der rote Brenner, echter und falscher Mehltau. Größtes Problem bei der Erzeugung von Biowein sind somit die Pilzkrankheiten. Da keine Fungizide verwendet werden können ist das für viele Winzer, die mit dem Anbau von Biowein liebäugeln, ein Hindernis.

 

Guter Biowein vs. schlechter Biowein

Warum Biowein? Guten Biowein von schlechtem Biowein zu erkennen ist nicht leicht. Nachfolgend daher ein paar Attribute zur Einordnung.

  • Guter Biowein schmeckt nicht nach Kork
  • Guter Biowein ist fehlerfrei. Er hat keine Fehltöne, die etwa an faule Eier, Geranien oder Sauerkraut erinnern oder einen Essigstich. Stehen Tannine und Säure im Vordergrund, wurden ggf. unreife Trauben verarbeitet
  • Er ist nicht oxidiert
  • Wenn der Alkoholeindruck dominiert und nicht gut ausbalanciert ist, sprich der Biowein hat zuviel Alkohol und zu wenig Körper, so spricht man nicht von einem guten Biowein. Auch wäre ein hervorstechender Holzgeschmack eher abträglich
  • Milchige oder joghurtartige Noten – vom biologischen Säureabbau – gehören auch nicht zu einem guten Wein
  • Der Nachgeschmack des Weins ist das bedeutendste Kriterium eines guten oder sehr guten Bioweins. Darauf gehen wir in einem speziellen Artikel besonders ein. Nur soviel: Ein einfacher Biowein verfügt über wenig komplexe Aromen
  • Ein guter Biowein aus Deutschland, nehmen wir mal als Beispiel einen Chardonnay, wird ein Weinkenner immer mit einem sehr guten Chardonnay-Biowein aus den USA unterscheiden können. Chardonnay ist nicht Chardonnay. Bei einer einfachen Typizität durch in großen Mengen produzierten uniformen Biowein, wird dies kaum noch möglich sein.

 

Die Europäischen Union (EU) regelt den Anbei von Biowein

Am 8. Februar 2012 gab die Europäische Kommission diese Pressemeldung in englisches Sprache zur Regelung von Bioweinen heraus.

In einem Memo werden die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Biowein erklärt.

Demnach werden die Einhaltung der Richtlinien für ökologischen Weinbau von verschiedenen Verbänden kontrolliert. Biowein, der nach der EU-Verordnung hergestellt wird darf das Biosiegel tragen. Zahlreiche nationale und internationale Verbände regeln die Erzeugung von Biowein und vergeben Siegel. Diese Vergabe bedingt eine staatlich anerkannte Kontrolle.

 

Wichtige Deutsche Biowein-Verbände

  • Ecovin
  • Bioland
  • Naturland
  • Demeter


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